Adventsingen in der Pfarrkirche

Pfeffenhausen.

Mit Gedanken über das Beste und Schönste was man im Advent oder an Weihnachten schenken kann, nämlich „Zeit“ für sich und für andere, begrüßte Pfarrgemeinderatssprecher Christian Forsthofer die zahlreichen Besucher beim Adventssingen in der Pfarrkirche St. Martin. Heuer sorgten wieder vier Gruppen mit besinnlichen Bläserstücken, ruhiger Stubenmusi und adventlichen Gesängen für eine einzigartige vorweihnachtliche Atmosphäre. Die Blasmusikkapelle des Trachtenvereins Pfeffenhausen hatte wieder einige alpenländische Weisen in ihrem Programm. Die Bläser eröffneten das Konzert kraftvoll mit dem Stück „ O Heiland, reiß die Himmel auf“ und weitere Stücke wie „A Wegerl geht eini“ oder „Tochter Zion“ am Schluss folgten. Auch der der Kirchenchor Rainertshausen-Pfaffendorf wirkte heuer wieder mit und konnte mit den Liedern „Der güld’ne Rosenkranz“ oder „Unser lieben Frauen Traum“, wahrlich überzeugen. Begleitet vom Organisten Helmut Schober am Harmonium, hörten die Besucher auch noch die Stücke „Auf, auf! Die rechte Zeit ist hier“ und „Sei gegrüßt, du Gnadenreiche“. Die O’Seitl Musi aus Pattendorf begann mit dem „Pinzgauer Walzer“. Die fünfköpfige Formation schaffte es wieder mit Gitarre, Zither und Hackbrett ruhige und angenehme Klänge in der Pfarrkirche zu verbreiten. Wie schon in den Vorjahren schaffte es der Kolpingchor Pfeffenhausen mit ihrer Liedauswahl wieder, die Besucher auf besondere Weise auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen. Mit Liedern wie „Eine Hoffnung bricht auf“ oder „Zünd a Liacht für di o“ zauberte die starke Formation unter Leitung von Isabella Wensauer, eine besondere Atmosphäre in das Gotteshaus. Zwischen den Musikstücken stimmte Pfarrer Günter Müller die Anwesenden mit adventlichen Texten auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Advent bedeute übersetzt Ankunft. Diese Zeit solle man bewusst als Vorbereitung auf die Geburt Jesu nutzen. Das adventliche Singen und Musizieren endete mit einem gemeinsam gesungenen „Tauet Himmel, den Gerechten“, in das nicht nur die Musikgruppen einstimmten, sondern auch die Zuhörer. Im Anschluss waren alle Besucher und Teilnehmer im Pfarrgarten zu selbstgemachtem Punsch und Plätzchen eingeladen. Der Eintritt war frei. Die Spenden der Besucher werden für die Pfarrcaritas verwendet.

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