Feierliche Erstkommunion

Kinder sollen von der „Liebe Gottes gefangen sein“

Am Sonntag zogen 28 Mädchen und Buben feierlich in die Pfarrkirche St. Martin ein, um das Heilige Sakrament der Erstkommunion zu empfangen. Bischöflich Geistlicher Rat Günter Müller segnete zu Beginn die mitgebrachten Kommunionkerzen, die anschließend an der Osterkerze entzündet wurden. Die Kerzen symbolisieren das Licht Christi und das Leben der Kinder solle dadurch hell werden. In der Lesung, die von Rektorin Gabriele Lechner vorgetragen wurde, hörte man vom letzten Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern hielt und Brot und Wein in seinen Leib und sein Blut verwandelte. Pfarrer Günter Müller berichtete im Evangelium vom reichen Fischfang und wie Jesus die Jünger zu seinen Freunden und „Menschenfischern“ machte. Pfarrer Günter Müller freute sich für die jungen Christen und gab ihnen auf den Weg, dass sie sich wie die Jünger damals, immer auf Gott verlassen können. Sie sollen sich von der „Liebe Gottes fangen lassen“ meinte er. Nach der Tauferneuerung wurden die Fürbitten von den Kindern vorgetragen. Paarweise brachten einige Kinder Weizen, Brot, Weintrauben, Wein und Wasser zur Gabenbereitung an den Altar und erklärten deren Bedeutung. Zum gemeinsamen „Vater unser“ durften die Kinder einen großen Kreis um den Altar bilden und empfingen im Anschluss erstmals den Leib Christi. Er dankte auch allen Familien für die gute Unterstützung und Vorbereitung für diesen besonderen Tag und lobte die gute Zusammenarbeit in der Schule mit den anwesenden Klassenlehrkräften Anna Schmidtlein, Roman Schober und Dennis Marquardt. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kolpingschor Pfeffenhausen. Mit einer gemeinsamen Dankandacht am Abend endete ein bewegender Tag für die jungen Christen.

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